Teams des Würmer-Rallye-Team
Isabelle Brack / Martin Brack
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| Isabelle | Vorname | Martin |
| Brack | Name | Brack |
| Heusweiler | Wohnort | Lebach |
| 12.05.1976 | Geburtstag | 02.12.1953 |
| Beruf | ||
| Motorsport | Hobbies | Motorsport |
| Opel Astra Gsi 16 V | |
| Klasse | F2005 / N |
| Hubraum | 1998 ccm |
| Leistung | 180 PS |
| Gewicht | 1080 kg |
| Höchstgeschwindigkeit | 190 KmH |
Dass Kinder einmal in die sportlichen Fußstapfen ihrer Eltern treten, ist nicht besonders neu. In diesem speziellen Fall jedoch ist es etwas Besonderes. In den siebziger und achtziger Jahren war der Name Josef (Seppel) Brack bundesweit in der Rallyeszene bekannt. Der selbständige Heizungsbauer aus Landsweiler bei Lebach war eine feste Größe im Deutschen Rallyesport. Mit seinem bärenstarken Porsche war es ein Publikumsliebling (atemberaubende Driftwinkel waren das Markenzeichen) und neben Manfred Hero, der bekannteste Porsche–Quertreiber Deutschlands. Tochter Isabelle war mit Mutti von Geburt an dabei. Soweit immer noch nichts Besonderes. Seppel Brack verstarb 1991, leider viel zu früh, durch einen Unfall, den er beim Wintersport hatte.
14 Jahre später, Isabelle Brack, mittlerweile Geschäftsfrau in Neunkirchen (Fliesen und Sanitär), war auf dem Dachboden des Elternhauses, um was zu suchen. „Ich weiß nicht mehr was, aber es war eigentlich belanglos!“ erzählt Sie und ihre Augen fangen an zu leuchten. „Dann fiel mir ein Aktenkoffer in die Hände mit der Aufschrift – Seppels Rallyekoffer – ich hatte einen Schatz entdeckt. Als ich Stunden später vom Speicher kam, war mir klar, bei mir hat sich etwas geändert!“ Viele vergessene Sachen und Erlebnisse kamen wieder zu Tage und die junge Frau beschloss, daraus was zu machen. „Ich wollte und werde ein Buch über meinen Vater schreiben!“ Doch dabei blieb es nicht. Während ihrer Recherchen stieß sie nicht nur auf „alte“ Weggefährten ihres Vaters, auch ihr eigenes Interesse am Rallyesport stieg und stieg. Isabelle Brack hat sich der Sache mit Haut und Haaren verschrieben. Um Einblick in den Sport zu bekommen, heuerte sie kurzerhand als Co–Pilotin bei Willi Bus (einem bekannten Fahrer aus der Region) an. Mit ihm nahm sie an allen Läufen zum Rallye–Winterpokal teil und konnte auch die ersten Erfolge feiern. Doch das war der dynamischen jungen Frau nicht genug ! Sie wollte selbst ins Lenkrad greifen und ein Auto über die Rallyepisten bewegen. Mit Hilfe ihres Onkels und Paten Martin Brack gelang es. Nicht nur das „de Paddi“ nun auf dem heißen Sitz neben Isabelle sitzt, er wies auch in früheren Jahren seinem Bruder Seppel den Weg. Und hier schließt sich dann wieder der Kreis! Die erste Veranstaltung ist mittlerweile schon Geschichte. Bei der Rallye „Kohle und Stahl“ musste das erste Lehrgeld gezahlt werden. Kurzfristig ging der Amazone die Straße aus und die Rallye war beendet. „Da hab ich halt die Familientradition fortgesetzt. Hieß es doch früher schon Hecke auf – Hecke zu, Brack weg!“ So rapportierte die humorvolle Sportlerin im Ziel. Die nächste Rallye ist schon fest geplant und auf jeden Fall das Ankommen im Ziel. Wünschen wir der sympathischen jungen Dame alles Gute und viel Glück.
Quelle: Rainer Setz

Osterrallye Zerf 2006

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